Man of Storr
Halb Schatte, Sunne underem Chinn, Wulchewälle überchunnt mis Daheim, ds Näbelmeer hochstehend, bii high vo däm Stärnestoub obe drüber.
Kosmischi Droge verdräihe mii Zuestand, ds Wohlwollende Gfüehl chunnt i ds Härz.
Kämpfe u bisse mir miner Zähnd us aa Sache wie Influencer, d'Klatschpresse vo hüt, wo dänkt Sie sige Depressiv bimne schlächte Tag, das isch Respäktlos.
Sie Dirigiere Mensche ume als were sii Tier,
Der Mensch söll vom Aff entstande sii, simer de nume entstellti Affe oder doch eher umgekehrt, entwickle mir üs zrügg u lehre mir nüd, wie d'Generatione vor üs?
Härzlich Willkomme ir Evolution umgekehrt.
Gloube chasch ir Chilche, es leidigs Thema.
Ohni Gloube hetti der Schuss scho lang nüm kört, het mis Läbe eifach i Wind gschosse.
Bügle a mir, dasi i mire Chline Wält klar chume, es füehlt sich grad aa als weri gfange als Miniatur i däre Wält, Pierre Javel.
Mii Gotts türi isch ds Härz, nid meh.
Wort si nid der Rede Wärt,
Starchi Manne, Chranzschwinger, Karriereendi, Killian Wenger,
Sagmählstoubbedeckt mit Fiingfüehl,
Im Ring ä Böse, Usserhalb ringt o so eine
mit sim sii, ä Maa halt.
I so Ziite mutiere Fründschafte zu Geister, so schnäll wie sii verblasse.
Respektiere vieli, Liebe weniger, Schiebe Laste zur Siite, mis Logistikzentrum louft uf hochtoure, wünscht i chönnt alls i Lastwäge Versorge u vertriebe.
Rede zu kem Fründ wie zu mir, das wer schweri Körperverletzig für ds Hirn.
Ha ir Vergangeheit müesse verspräche dasi am nächschte Termin erschinne.
Stah ufem Morsche Holz vo mim Läbensboot, ds Sägel gsetzt richtig Grossi Freiheit.
Usglieferet de Wälle u em Sturm, als wüetet um mi um, ha Kämpft, ds Stüürrad ir Hand bhalte, bis jitz, gibes ab, a Gott.
Die Salzigi Luft zerstört der Süesslich duft vom Wii.
D'Wolke risse uf wie d'Wunde, ir hoffnig das der Sturm sich irgendwenn leit, Sägleni witer.
Überchume guet gmeinti Sprüch, imne Monolog vo mim Hirn zämegfasst tönt das so.
"Reck mir ds Salz, wett chli Hoffnig i die offnigi Wunde streue?"
Chönnti mit Leid Gäld verdiene würdi der nächscht Joker.
Die Wunde wirsch du nid chönne heile, u das isch okeii so, das isch nid dini Verantwortig so wie mis Läbe o nid, so weh wies tuet.
Therapie hört für mii nid uf weni usem Büro vor Psychologin chumme, sie geit witer.
Du treisch se mit jede Tag, jedi Stund,
O Psychiater chönne nume die Optimale Umständ schaffe für d'Heilig.
Aber heile tuet di nüd, kes Medi, ke Dokter.
Das hie isch ke Abschiedsbrief, der lescht o nid, es sii nume denkti Gedanke, schmärzendi Wahrheite, trochni Realität.
I würd mii gebürtig verabschiede, aber es isch nu nid sowit, Gottes Friede füehrt mii.
Ha ke Todesdrang, aber i freue mii glich Irgendwenn dörfe härezliege u z'gniesse.
De verbrenne die Sägel wie bii Schiffsbestattige, de verschmelzeni miter Sunne am Horizont u gah mit erhobenem Houpt ii ds Ewig.
La mir chlii spatzig für Kreativ z'blibe.
I bi im Friede, o wes oft so anders schinnt.
I ha viel Truur, Wuet, Schmärz i mir, aber da Schlummeret nu chlii Seel, versproche.
I wünschti mir oo i wer inere Glückssträhne gfange, aber das isch nume ä Wunschvorstellig vo allne.
Bis dahäre blibe stah u bestuune das wo sich vor mir zeigt, ufemne Stei vom Old Man of Storr.
-Diego Bircher